John F. Kennedy

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Politik

 

1946
5. November. John F. Kennedy gewinnt als Kandidat der Demokratischen Partei einen Sitz als Abgeordneter im Repräsentantenhaus. Es ist der erste in einer ununterbrochenen Reihe von Wahlsiegen. Wie bei allen weiteren Erfolgen hat der Vater den Sohn massiv mit Geld unterstützt und seine weitreichenden Kontakte genutzt. In dem neuen Amt interessiert sich JFK kaum für die Belange seines Wahlkreises in Massachusetts, überträgt diesen Teil der Arbeit seinen Büroangestellten. Er selbst befasst sich lieber mit außenpolitischen Themen. In seinen Debattenbeiträgen im Parlament beschwört er vor allem den Kampf gegen den Kommunismus.

1949
29. August. Die Sowjetunion zündet ihre erste Atombombe und bricht damit das Nuklearmonopol der USA. Es beginnt das atomare Wettrüsten. Der Kalte Krieg und die nukleare Bedrohung werden die Außenpolitik der folgenden Jahrzehnte bestimmen.

1952
4. November. JFK wird zum Senator für Massachusetts gewählt. Er hat sich gegen den alteingesessenen Republikaner Henry Cabot Lodge jr. durchgesetzt. Der Senat, die zweite Kammer des US-Kongresses, besitzt in außenpolitischen Fragen größere gesetzgeberische Kompetenzen als das Repräsentantenhaus. Zugleich dient er Politikern wie Kennedy als Bühne, um sich landesweit Prestige zu erarbeiten.

1953
12. September. Kennedy heiratet Jacqueline Bouvier. Die 24-jährige Journalistin entstammt einer katholischen Familie mit französisch-irischen Wurzeln und hat unter anderem in Paris Literatur studiert.

1954
Oktober. Senator Kennedy lässt sich wegen eines schweren Rückenleidens operieren, fällt nach dem Eingriff für kurze Zeit ins Koma und kann erst im Mai des folgenden Jahres wieder seinen Amtsgeschäften nachgehen. Der Politiker leidet unter zahlreichen chronischen Beschwerden, die zumeist geheim bleiben, etwa unter einer Unterfunktion der Nebennierenrinde, die auch das Immunsystem schwächt. Um seinen Rücken zu stützen, trägt er auch bei öffentlichen Auftritten ein Korsett.

1957
JFK erhält den renommierten Pulitzer-Preis für sein im Vorjahr erschienenes Buch „Zivilcourage“. Darin porträtiert er acht US-Senatoren, die durch ihr mutiges, moralisch integres Verhalten zu Vorbildern geworden seien. Der große Erfolg des Bestsellers steigert Kennedys Popularität in den USA und verleiht ihm die Aura eines Intellektuellen – auch wenn vermutlich sein Berater und Redenschreiber Theodore Sorensen intensiv an dem Buch mitgearbeitet hat.

1958
4. November. Bei seiner Wiederwahl als Senator erhält Kennedy 73,6 Prozent der Stimmen – sechs Jahre zuvor hatte er noch mit 51,5 Prozent gewonnen.

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